Das Gestüt Gut Roest
Rund 25 Pferde haben ihr Zuhause in den großzügigen Boxen im Torhaus und in der reetgedeckten Scheune, wo die Pferde innen ihre Box und außen ihre Paddocks haben. Der Blick reicht weit über die Felder und Wälder und über die weitflächig eingefriedeten Weiden für die Pferde.
„Triple A“ ist der Maßstab in allen Bereichen. Spitzenpferde sollen in bestausgestatteter, gepflegter Umgebung aufwachsen oder ihren Nachwuchs aufziehen.
Ein Kleinod unter den Baudenkmälern
Bereits zum Ende des 2. Weltkrieges beherbergte das heute fast 800 Jahre alte Gut Roest Trakehner Stuten, die aus Ostpreußen über das Haff nach Schleswig-Holstein gerettet werden konnten. Und so sind es auch heute noch überwiegend Trakehner Stuten, die die Anlage beheimatet, auch einige Oldenburger, aber eben vor allem Trakehner. Das Gut selber zählt zu den ältesten und bedeutendsten Kulturgütern in der Region Angeln, im Norden Schleswig-Holsteins. Viele Generationen altbekannter Adelsfamilien haben hier gelebt. Der wertvolle Boden bietet bis heute beste Voraussetzungen für Mensch und Tier.
Aufgewachsen in Westfalen, im „Heartland der horsemanship“ entdeckte die Gestütsleiterin und Inhaberin des Gestüts Gut Roest Dipl. ing. Marion Essing, schon früh ihre Zuneigung zu den Pferden. Schon Anfang der Neunzigerjahre begann die Liebe zu den besonders edlen, leistungsstarken, intelligenten Tieren aus dem untergegangenen Osten Deutschlands zu wachsen. Es folgt der Aufbau einer Zucht, 15 Jahre später dann der Schritt: die Familie erwarb Gut Roest mit seinen vielen Nebengebäuden und Flächen, renovierte es dreieinhalb Jahre lang und machte es zu einem Kleinod unter den Baudenkmälern Schleswig-Holsteins. Im Sommer 2008 eröffnete es seine Pforten.






